Häufige Fragen zu Myndsetting
FAQ
Myndsetting begleitet Kinder und Jugendliche der 1. bis 10. Klasse in herausfordernden schulischen Situationen. Unsere spezialisierte Tagesschule in Zürich bietet eine längerfristige Beschulung mit individueller Förderung.
Das schulische Timeout ist eine zeitlich begrenzte Massnahme zur Stabilisierung, Neuorientierung und Vorbereitung der nächsten schulischen Schritte.
Hier finden Eltern, Schulgemeinden und Fachstellen sämtliche Antworten zu Aufnahme, Unterricht, Tagesstruktur und Förderplanung. Die Angebote Tagesschule und Timeout sind personell, räumlich und konzeptionell klar getrennt.
Tagesschule
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Die Myndsetting Tagesschule ist ein längerfristiges Schulangebot für Kinder und Jugendliche, die in einer Regelklasse aktuell nicht ausreichend gefördert oder stabilisiert werden können. Sie verbindet Unterricht nach Lehrplan 21 mit individueller Förderung, klarer Tagesstruktur sowie sozial- und sonderpädagogischer Begleitung.
Im Mittelpunkt stehen schulisches Lernen, emotionale Stabilität, soziale Entwicklung und der Aufbau eines nachhaltigen Bildungswegs.
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Die Tagesschule richtet sich an SchülerInnen der 1. bis 10. Klasse mit erhöhtem schulischem, emotionalem oder sozialem Unterstützungsbedarf.
Das Angebot kann insbesondere bei Schulabsentismus, Lernschwierigkeiten, emotionaler Überforderung, Arbeitsverweigerung, ADHS, Autismus oder wiederkehrenden Konflikten im bisherigen Schulsetting geeignet sein. Entscheidend ist nicht allein eine Diagnose, sondern der individuelle Förderbedarf und die Frage, ob Myndsetting diesen angemessen abdecken kann.
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Der Unterricht orientiert sich am Lehrplan 21 und wird an den Lernstand, die Ressourcen und die individuellen Förderziele der Schülerin/des Schülers angepasst. Neben den schulischen Kompetenzen fördern wir Selbstständigkeit, Arbeitsverhalten, soziale Kompetenzen und die persönliche Entwicklung.
Lernlücken werden gezielt aufgearbeitet, ohne die Kinder und Jugendlichen durch eine dauerhafte Überforderung zusätzlich zu belasten.
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Der Schulalltag folgt einem klaren und verlässlichen Ablauf. Geführter Unterricht, individuelles Lernen, Pausen, Mittagessen, Bewegung sowie praktische, kreative und sozialpädagogische Lernangebote wechseln sich sinnvoll ab.
Wiederkehrende Abläufe und feste Bezugspersonen schaffen Sicherheit und Orientierung. Gleichzeitig bleibt genügend pädagogische Flexibilität, um auf die aktuelle Belastbarkeit und den individuellen Unterstützungsbedarf einzugehen.
Die konkreten Schul- und Betreuungszeiten werden vor dem Eintritt transparent kommuniziert.
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Myndsetting arbeitet mit kleinen Lerngruppen und persönlicher Begleitung. Dadurch können die Fachpersonen den Unterricht differenzieren und frühzeitig auf Überforderung, Rückzug oder zusätzlichen Förderbedarf reagieren.
Je nach Zielsetzung und aktueller Situation können ergänzend einzelne Lern- oder Begleitungssequenzen im 1:1-Setting stattfinden. Gruppengrösse und Betreuungsintensität werden im Aufnahmegespräch transparent erläutert.
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Zu Beginn erfolgt eine schulische und persönliche Standortbestimmung. Darauf aufbauend werden konkrete Förderziele vereinbart und regelmässig überprüft.
Die Lernentwicklung wird mit Lernstanderfassungen, Lernkontrollen, Förderplanungen und Lernberichten dokumentiert. Die Zuständigkeit für Zeugnisse und Benotungen wird vor dem Eintritt abhängig von der Zuweisung und dem schulrechtlichen Rahmen verbindlich geklärt.
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Eltern, Schulgemeinden und beteiligte Fachstellen werden verbindlich in den Entwicklungsprozess einbezogen. Die Zusammenarbeit umfasst regelmässige Rückmeldungen, Standortgespräche, Förderplanung und die gemeinsame Klärung der weiteren schulischen Perspektive.
Kommunikationswege, Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse werden bereits beim Eintritt festgelegt. Ziel ist eine verlässliche Zusammenarbeit, bei der alle Beteiligten über die Entwicklung und die nächsten Schritte informiert sind.
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Die Aufnahme beginnt mit einer unverbindlichen Anfrage durch Eltern, Schulgemeinde oder Fachstelle. In einem Erstgespräch werden die Ausgangslage, der bisherige Schulverlauf, der Unterstützungsbedarf und die Erwartungen aller Beteiligten geklärt.
Anschliessend werden vorhandene Berichte und schulische Unterlagen geprüft. Bei Bedarf findet ein persönliches Kennenlernen oder ein Schnuppereinsatz statt. Voraussetzung für die Aufnahme sind ein geeigneter freier Platz, eine gemeinsame Zielsetzung und eine gesicherte Finanzierung.
Timeout
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Ein schulisches Timeout bei Myndsetting ist eine zeitlich begrenzte pädagogische Massnahme für Kinder und Jugendliche in einer belastenden oder festgefahrenen Schulsituation.
Ein Timeout ist weder Ferien noch ein Ausschluss vom Lernen. Die Schülerin/der Schüler erhält weiterhin Unterricht und wird sozial- und sonderpädagogisch begleitet. Ziel sind Stabilisierung, Entlastung und die Entwicklung einer tragfähigen schulischen Perspektive.
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Ein Timeout kann sinnvoll sein, wenn eine Schülerin/ein Schüler im bisherigen Schulsetting vorübergehend an Grenzen stösst und schulinterne Massnahmen nicht ausreichend greifen.
Mögliche Gründe sind emotionale Überforderung, Schulabsentismus, Rückzug, Arbeitsverweigerung, wiederkehrende Konflikte, herausforderndes Verhalten oder eine akute persönliche oder schulische Krise. Vor der Aufnahme wird geprüft, ob ein Timeout die passende Massnahme darstellt und welche konkreten Veränderungen damit erreicht werden sollen.
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Ja. Während eines schulischen Timeouts wird der Bildungsauftrag weitergeführt. Der Unterricht orientiert sich am Lernstand und nach Möglichkeit an den Themen und Lernzielen der Herkunftsklasse.
Myndsetting stimmt Lernmaterialien, schulische Schwerpunkte und Beurteilungsgrundlagen mit der bisherigen Schule ab. Dadurch sollen unnötige Lernlücken vermieden und die Voraussetzungen für eine spätere Reintegration verbessert werden.
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Der Tagesablauf ist klar strukturiert und auf die vereinbarten Ziele abgestimmt. Unterricht, individuelles Lernen, Bewegung, Pausen, gemeinsame Mahlzeiten und sozialpädagogische Sequenzen bilden einen verlässlichen Rahmen.
Die Kinder und Jugendlichen erhalten feste Bezugspersonen und regelmässige Rückmeldungen. Die Struktur bietet Orientierung, lässt aber genügend Raum für individuelle Stabilisierung und persönliche Entwicklung.
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Die Ziele werden vor dem Eintritt gemeinsam mit der Schülerin/dem Schüler, den Eltern und der Schulgemeinde festgelegt.
Je nach Situation stehen ein regelmässiger Schulbesuch, emotionale Stabilisierung, Arbeitsverhalten, Konfliktfähigkeit, Selbststeuerung, soziale Kompetenzen oder die Vorbereitung der Reintegration im Vordergrund. Die Ziele werden konkret formuliert, dokumentiert und regelmässig überprüft.
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Das Timeout beginnt mit einem Erstgespräch und einer Standortbestimmung. Anschliessend werden die Ziele, die Tagesstruktur, die schulischen Schwerpunkte und die Form der Zusammenarbeit festgelegt.
Während der Timeout-Phase erhält die Schülerin/der Schüler Unterricht, persönliche Begleitung und gezielte Unterstützung bei den vereinbarten Entwicklungszielen. Regelmässige Standortgespräche ermöglichen eine transparente Beurteilung des Verlaufs und die gemeinsame Planung der nächsten Schritte.
Myndsetting stellt nach einem Timeout einen Abschlussbericht zum Aufenthalt und allfälligen weiteren Empfehlungen aus. -
Die Dauer richtet sich nach der Ausgangslage und den vereinbarten Zielen. Grundsätzlich gilt: so kurz wie möglich und so lange wie notwendig.
Eine durch die Schulpflege angeordnete Auszeit gemäss § 52a des Zürcher Volksschulgesetzes darf höchstens zwölf Schulwochen dauern. Die konkrete Dauer wird von der zuständigen Schulgemeinde festgelegt und während des Prozesses regelmässig überprüft.
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Die Reintegration wird von Beginn an vorbereitet. Gemeinsam mit der Herkunftsschule wird festgelegt, welche Voraussetzungen für eine Rückkehr erfüllt sein müssen und welche Unterstützung danach erforderlich ist.
Je nach Situation kann die Rückkehr schrittweise erfolgen. Myndsetting begleitet den Übergang, stellt die relevanten Beobachtungen und Lernentwicklungen zur Verfügung und unterstützt die Beteiligten bei der Vereinbarung klarer Strukturen und Zuständigkeiten.
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Ein Timeout führt nicht automatisch zu einer Sonderschulung. Wenn sich zeigt, dass eine Rückkehr in die bisherige Klasse nicht tragfähig ist, wird gemeinsam mit Eltern, Schulgemeinde und beteiligten Fachstellen eine passende Anschlusslösung geprüft.
Dies kann eine andere Regelklasse, eine längerfristige Tagesschule oder ein anderes geeignetes Bildungsangebot sein. Myndsetting unterstützt die Perspektivenklärung, trifft aber keine schulrechtlichen Zuweisungsentscheide.
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Nach einer Anfrage klärt Myndsetting zeitnah die Ausgangslage, Zielsetzung, Zuständigkeit und aktuelle Platzverfügbarkeit.
Ein kurzfristiger Eintritt kann möglich sein, wenn ein geeigneter Platz vorhanden ist und die notwendigen Unterlagen, Einverständnisse und Kostengutsprachen vorliegen. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme auch dann, wenn der genaue Eintrittstermin noch nicht feststeht.
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Bei einer durch die Schulpflege angeordneten Auszeit trägt grundsätzlich die zuweisende Schulgemeinde die Kosten. Eltern können an den Kosten der Mittagsverpflegung beteiligt werden.
Die Organisation und Finanzierung des Schulwegs sowie allfällige zusätzliche Leistungen werden vor dem Eintritt verbindlich geklärt. Myndsetting informiert die Beteiligten transparent über die vereinbarten Leistungen und Kosten.
Persönliche Beratung
Ob Tagesschule oder schulisches Timeout: Das passende Setting hängt von der individuellen Situation, dem Unterstützungsbedarf und der schulischen Perspektive ab.
Gerne klären wir in einem unverbindlichen Erstgespräch, welches Angebot für Ihr Kind oder Ihre Schulgemeinde geeignet ist.